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Ernsthafter Spass – Serious Fun

Archiv für den Monat “März, 2014”

Serie: Konzeptzeichnungen 9

„Howler“ – ein schwerer Transporter

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Bei den Zeichnungen von letzter Woche, die aufgrund von schlechter Planung mit Verspätung erschienen, fehlten die Bezeichnungen für die Mechs – anscheinend ist mir damals nix Gescheites mehr eingefallen – beim heutigen Schiff war das scheinbar viel einfacher, ein schwerer Transporter namens Howler, aufgrund noch unzureichender Englischkenntnisse war ich der Meinung, das hieße auf Deutsch „Schlepper“. Wie man sich täuschen kann, das ist ja ein Brüller. 😉

Serie: Konzeptzeichnungen 8

Mit etwas Verspätung zwei Star Raiders-Mechs ohne weitere Worte.

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Serie: Konzeptzeichnungen 7

Heute ausnahmsweise 2 Bilder, eine Fregatte und ein (unfertiges) Schlachtschiff

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Beim Betrachten der Konstruktion denke ich gerade Turtle wäre auch eine nicht unpassende Bezeichnung für diese Fregatten gewesen.

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Das hier dürfte der letzte und nicht ganz fertige (auch reichlich zerknitterte) Versuch einer Großschiffkonstruktion gewesen sein, das ist noch keinen eigenen Blogeintrag wert. Das Design gefällt mir aber auch heute eigentlich noch ganz gut.

Ich hoffe in den nächsten Wochen Zeit für einen Blender-Workshop zu finden, dann probier ich das nochmal ohne Bleistift und Papier , dieses Schiff scheint mir als Anfängermodell geeignet. Ich wollte sowieso schon lange ein 3D-Gittermodell konstruieren, mal sehen ob das jetzt tatsächlich was wird, das Ergebnis werde ich dann jedenfalls hier hochladen, kann aber noch länger dauern.

Serie: Konzeptzeichnungen 6

Dieses Mal drei Luft/Raumjäger

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Weil es in einem Spiel wahrscheinlich auf Dauer langweilig geworden wäre, nur kapitale Raumschiffe durch das All zu bewegen und sich mit Mechs alleine das in Taktikspielen bewährte Schere-Stein-Papier-Prinzip nur unzureichend umsetzen lässt, gab es auch Luft/Raumjäger. Hier sind die ersten drei Modelle, hoffentlich fällt es beim Disneykonzern (dem aktuellen Star Wars-Rechteinhaber) niemandem auf, dass der LSF-1A ziemlich offensichtlich vom A-Wing Raumjäger inspiriert war. 😉

Hier kam ich auch davon ab, mir Namen für die kleinen Dinger einfallen zu lassen, deshalb die in der Grafik erklärten Akronyme.

The Golden Age of Surveillance oder warum das Internet kein Ponyhof ist

Update 03.03.2014

Gestern habe ich einen aktuellen deutschsprachigen Vortrag zum Thema Kommunikationssicherheit von Frank Rieger, Experte für Kommunikationssicherheit und ein Sprecher des Chaos Computer Clubs entdeckt. Mehr Infos sind auf der verlinkten Seite zu finden.

Ursprünglicher Eintrag 15.02.2014

Wenn man sogenannten Experten zuhört, die in letzter Zeit häufig zu Finanz- und Wirtschaftsthemen befragt werden, kann man ja durchaus der Meinung sein, dass der Begriff Experte auch nicht mehr das ist, was er mal war, und etwas inflationär benutzt wird. Man möge diese etwas billige Polemik verzeihen, sie soll nur herausstreichen, dass diese Bezeichnung für Bruce Schneier beim Thema IT-Sicherheit sicher keine Übertreibung ist, der Herr kennt sich wirklich aus.

Der 11. Februar 2014 wurde ja zum Day we fight back, nämlich gegen die NSA-Überwachung, erklärt. Kaum jemand, zumindest hier in Europa, ging hin, ich habe zwar im Jänner von diesem Aktionstag gehört und ihn dann verpasst, in den Leitmedien wurde kaum bis gar nicht berichtet. Bezeichnend war beispielsweise, dass auf heise.de am Abend des 12. Februar ca. 160 Leserkommentare zu diesem Thema eingegangen waren, die etwa gleich alte Meldung zum Kursrutsch beim Bitcoin-Pyramidenspiel hatte zum gleichen Zeitpunkt schon >350 Kommentare.

Am Tag davor hat Schneier eine Vorlesung online gestellt, und im Unterschied zur bisherigen Berichterstattung über die Massenüberwachung, die der Salamitaktik folgte, kann man hier in einer knappen Stunde das bestürzende Ausmaß der digitalen Bespitzelung erkennen. Während uns spätestens seit diesem Gespräch mit Sascha Lobo bekannt sein sollte, dass das Internet kaputt (sic!) ist, hilft uns dieser Beitrag abzuschätzen, wie kaputt es wirklich ist und wie man an eine Reparatur herangehen könnte, nämlich indem man den Aufwand für Überwachung steigert, sprich verteuert. Unverschlüsselte Metadaten sind wohl der Kern des Problems, und Verschlüsselung kann funktionieren, wenn sie ausreichend sicher implementiert ist. Einige zur Zeit angewandte Methoden bieten keinen Schutz mehr, da sie auf schlechten Zufallszahlengeneratoren aufgebaut sind, auf der anderen Seite besteht nach wie vor hoher Aufklärungsbedarf über sichere Passwörter.

Wer nach Schneiers Worten noch nicht genügend verunsichert ist, könnte vielleicht noch diese Meinung des Technology Review Redakteurs Wolfgang Stieler lesen, aber Vorsicht, wer anfällig für Paranoia ist, sollte dem Link lieber nicht folgen.

Solange jedoch sogar IT-Interessierte beispielsweise Bitcoin mehr Aufmerksamkeit schenken als der Massenüberwachung, wird sich wohl nicht viel ändern. Von der Politik eine baldige Lösung des Problems zu erwarten, ist ebenso illusorisch, es ist wieder mal ein Treppenwitz der Geschichte dass der ehemalige deutsche Innenminister Friedrich nicht wegen seines Verhaltens seit Bekanntwerden der Snowden-Dokumente zurücktreten musste, sondern nun als Landwirtschaftsminister wegen einer unappetitlichen anderen Affäre.

Sich von der hierzulande verantwortlichen Innenministerin Mikl-Leitner irgendeine Reaktion abseits von „schaun wir mal, was die Deitschn machen“ zu erhoffen, ist wohl auch Überschätzung der österreichischen politischen Kompetenz, noch dazu wo man solch diffizile Themen einfach mal nach Brüssel abschieben kann und derweil fröhlich Polizeiposten schließen kann. Man senkt also das (natürlich subjektive) Sicherheitsgefühl in der echten Welt, während man nichts dazu beiträgt, die digitale Sicherheit zu stärken. Eine interessante Amtsauffassung hat man da beim Innenministerium.

Weil es nach diesem Abschlussrant so schön reinpasst noch ein feiner kleiner Song von Monomania.

Für weitere Informationen zur NSA Affäre bietet die heise-Timeline einen guten Ausgangspunkt.

Ich freue mich über Kommentare zu diesem Thema, was halten Leser davon? Ist das eh alles egal und die da oben werden schon wissen was sie tun aber lasst uns damit in Ruhe, die können gern alles wissen was ich so im Netz mache und mit wem ich worüber kommuniziere und wo ich mich grad so rumtreibe? Nur ein gläserner Bürger ist ein guter Bürger, aber Politik und Wirtschaft dürfen ruhig hinter verschlossenen Türen verhandeln (kleines Beispiel: transatlantisches Freihandelsabkommen)?
 
Oder nehmt ihr die digitale Sicherheit so gut es geht selbst in die Hand. Hat jemand Tipps, wie man seine Kommunikation und Systeme mit halbwegs einfachen Mitteln möglichst sicher macht?
Nachtrag 16.02.: Schließlich werden diese Schwachstellen der digitalen Kommunikation nicht nur von Geheimdiensten, sondern auch von Kriminellen genutzt – und es ist gar nicht so einfach abzuwägen,  welche Seite die größere Bedrohung ist.
 
Deswegen habe ich Kommentare ohne Anmeldung hier freigeschaltet, man kann ruhig eine Fantasie-Mailadresse angeben, mich interessiert nicht wer ihr seid, sondern was ihr dazu meint.
 

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