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Ernsthafter Spass – Serious Fun

Zeit für Gnocchi mit Spargel

Mindestens einmal im Jahr zur Spargelzeit mache ich mir die Mühe Gnocchi zuzubereiten und das wurde von den Gästen bisher immer ganz gut angenommen. Heute war es mal wieder so weit und da nutze ich die Gelegenheit um das Rezept mit einem Foto online zu stellen.

Eigentlich sollte ja hier ein Artikel zum Suchanek-Krimi „Altenteil“ stehen, der ist in Vorbereitung aber die letzten Tage fand sich nicht genug Zeit, deshalb als Überbrückung die Gnocchianleitung.

Für 4-5 Portionen braucht man 60 dag mehlige Erdäpfel, gut 20 dag Mehl, 2 Eier und 2 Eidotter, 8 dag Butter, Salz und Muskat für die Gnocchi und gut 1 kg Spargel (grün oder weiß je nach Vorliebe), 2-3 Zwiebeln oder dementsprechend viele Schalotten, 3 Becher Schlagobers, Parmesan, Pfeffer, Salz und eventuell etwas Petersilie.

Die Gnocchi erfordern etwas Aufwand bei der Herstellung während die Sauce mit dem Spargel sehr einfach zuzubereiten ist:

Die gekochten Erdäpfel reiben oder mit einer Kartoffelpresse zerdrücken, mit dem Mehl vermischen, Eier, Dotter und die zerlassene Butter dazu, kräftig salzen und etwas Muskat dazugeben und zu einem Teig verrühren. Dieser ist etwas klebrig also am besten die Hände gut mit Mehl einreiben und ebenso ein Brett mit Mehl bestreuen. Nicht zuviel Mehl in den Teig geben, dann wird er zwar leichter zu bearbeiten aber die Gnocchi schmecken nicht so gut.

Den Teig dann portionsweise in knapp 2 cm dicke Rollen wuzeln und die Rollen dann in mundgerechte Stücke schneiden. Man kann mit einer Gabel noch vorsichtig Rillen in die Gnocchirohlinge reindrücken, um die Saucentauglichkeit zu erhöhen. Diese dann in Salzwasser ca. 5 min garen und abseihen, fertig sind die Gnocchi. Wenn sich wie kleine fluffige Polster im Mund anfühlen und vor allem nach Erdäpfeln schmecken und vom Mehl nicht viel zu bemerken ist sind sie perfekt.

Für die Sauce den Spargel schälen (beim Grünen reicht es, die untersten 3-4 Zentimeter zu schälen), in ca. 1 cm große Stücke schneiden und gemeinsam mit den feingeschnittenen Zwiebeln oder Schalotten in Olivenöl anschwitzen und ein wenig dünsten lassen. Mit dem Schlagobers angießen und etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und falls gewünscht etwas Parmesan in die Sauce geben damit sie sämiger wird. Die Gnocchi dazugeben und gut durchschwenken, fertig.

Am Teller noch kräftig mit Parmesan bestreuen und genießen.

Rezept002SpargelGnocchi_1_forBlog

Foto: Autor

 

Die Gnocchi wirken auf dem Foto ziemlich groß, beim Kochen sind sie natürlich ein wenig aufgegangen, falls das stört einfach die Teigrollen etwas dünner auswalzen.

Dazu gabs grünen Salat mit Walnüssen, Rucola und Schnittlauch angerichtet mit einer Vinaigrette aus Dijon-Senf, rotem Balsamicoessig, Kräutersalz, Honig und Olivenöl mit einem Spritzer Zitronensaft und als Nachspeise Joghurt mit frischen Erdbeeren.

Es empfiehlt sich natürlich ein spritziger Weißwein als Getränk zu einem Spargelgericht, man begnügte sich in diesem Fall jedoch mit frischem, kühlem Leitungswasser.

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Kunst oder Krempel

Mitunter kommt einem ja etwas unter, bei dem man sich fragt: ist das Kunst oder kann das weg? Mir kam neulich ein altes PC-Mainboard unter, das einen Defekt hatte – einige USB-Ports funktionierten nicht, ich hatte es mit einer genauen Fehlerbeschreibung an den Händler geschickt und dabei die CPU-Fassungsabdeckung so ungeschickt montiert, dass dabei einige Pins im Sockel verbogen wurden, deshalb wurde die Reparatur verweigert. Nun ja, funktioniert hat es zwar trotzdem noch nachdem ich die betroffenen Pins wieder halbwegs geradegebogen hatte, aber mit nur 2 zuverlässig funktionierenden USB 3.0-Ports will man auch nicht auf die Dauer rumwerkeln, also wurde es durch ein neues, günstigeres ersetzt, welches gleichwertige Anschlussmöglichkeiten bot, weswegen ich überhaupt ein etwas teureres Board gekauft hatte.

Da hier die Wände hauptsächlich mit Malereien behängt sind, die mir durchaus gefallen aber das nicht so mein Ding ist – ich zeichne lieber, hänge diese Zeichnungen aber nicht an die Wand – dachte ich mir, hängst auch mal was Sehenswertes auf, und so wurde ein angemessener Rahmen besorgt, Löcher wurden gebohrt und das Board festgeschraubt und neben dem Monitor (einer der wenigen noch freien Wandplätze, den die Malereien  noch nicht in Beschlag genommen haben) aufgehängt.

Das mag keine Kunst im herkömmlichen Sinn sein, allerdings steckt da sehr viel Knowhow und ausgefuchste Fertigungstechnik drin, auch Edelmetalle sind vorhanden und ich finde es ist auch schön anzusehen.

 

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Andere hängen sich hoffnungslos überteuerte Papiergeldbögen als Wandschmuck auf, da finde ich so ein zum Teil selbst geschrottetes Mainboard eigentlich kunstvoller, aber das liegt natürlich wie so vieles im metaphorischen Auge des Betrachters.

 

Update:

Das Foto in besserer Qualität findet man hier, da ich auf dem Blog nur komprimierte Bildateien verwende, mit dem zur Verfügung  stehende Speicherplatz in der kostenlosen WordPressvariante muss man doch etwas sparsam haushalten.

noch’n Update

So knausrig braucht man eigentlich auch nicht sein, deshalb gibts noch eine Nahaufnahme in höherer Auflösung mit invertierten Farben

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Und dann noch ein wenig cat content für die technisch nicht soo interessierten. Laika ist an Kunst wohl genauso wenig interessiert wie manche Menschen an Technik.

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Fotos: Autor

Der Journalist und Autor Rainer Nikowitz

Wann immer ich Zeit finde, das österreichische Wochenmagazin profil zu lesen, freue ich mich am meisten auf die Glosse und die Kolumne von Rainer Nikowitz, der in seinen Texten das aktuelle Politikgeschehen auf die satirische Schippe nimmt. Nicht selten muss ich bei seinen Pointen laut lachen, die seit 1998 regelmäßig im profil veröffentlicht werden.

Dieser 1964 in Tulln (Niederösterreich) geborene Autor wurde seit 2005 vom Branchenmagazin Der Österreichische Journalist bislang sechs Mal zum „Kolumnisten des Jahres“ gewählt, und das zurecht, zumindest ist das meine unmaßgebliche Meinung.

Nach fünf Büchern die ich nicht kenne ist 2012 sein erster Kriminalroman Volksfest erschienen, der zum Auftakt einer Reihe wurde, die ich für die besten österreichischen Krimis halte, welche mir bisher untergekommen sind. Das ist natürlich kein objektives Urteil, da ich bloß Gelegenheitskrimileser bin, aber das eine oder andere Dutzend beschweren meine Bücherregale und einige weitere wurden ausgeborgt.

Jedenfalls ist im Dezember 2017 der dritte Roman Altenteil erschienen, welcher neulich in einer Bahnhofsbuchhandlung erworben wurde und den ich Euch hier im Blog vorstellen möchte, sobald ich ihn fertig gelesen habe.

 

Quelle: Wikipedia

Eine ominöse Büchse

Seit vielen Jahren lagert eine Dose aus Ostfriesland in der Küche herum. Vor sechs Jahren hat sie das Ablaufdatum überschritten und niemand – außer vielleicht dem Produzenten – kann wissen, ob der Inhalt noch genießbar ist oder nicht.

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Es ist ein bisschen wie bei Schrödingers guter alter Katze, der Inhalt ist in einem Überlagerungszustand und man kann erst mit Sicherheit sagen ob gut oder verdorben wenn man nachschaut. Mit jedem Tag der verstreicht wird die Ungewissheit größer, täglich steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Inhalt nicht mehr genießbar ist. Würde man zumindest intuitiv annehmen.

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Aber ist das wirklich so? Wenn man sich die Ursachen für das Verderben von Nahrung im verlinkten Wikipediaartikel anschaut, kann man die meisten davon für eine Konservendose ausschließen:

Wenn der Inhalt bei der Zubereitung hoch erhitzt wurde dürften sich keine lebenden Bakterien oder Pilzsporen darin befinden.

Unter Luftabschluss fallen Oxidationsprozesse flach, Licht kommt auch nicht an den Inhalt.

Die Lagertemperatur lag so circa zwischen 15°C und 39°C, Gefrierbrand scheidet also auch aus, die teils hohen Sommertemperaturen könnten allerdings kritisch gewesen sein.

Außerdem ist sicherheitshalber als Konservierungsstoff noch Natriumnitrit enthalten, bei den Zutaten als E 250 angeführt.

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Fotos: Autor

Die Chancen stehen also eigentlich nicht schlecht, dass einem ungetrübten Genuss von Labskaus nichts im Wege steht, wenn der Produzent sorgfältig bei der Zubereitung und bei der Dosenabfüllung war.

Es bleibt nur abzuwarten, wann sich eine gute Gelegenheit zum Öffnen dieser Büchse  ergibt, das müsste eigentlich angemessen zelebriert werden. Derweil kann man ja beispielsweise was über eine mythologische Büchse lesen, ich hab jedenfalls inzwischen alle haltbaren Zutaten für selbst gekochten Labskaus besorgt, also unter anderem weitere Büchsen. ; )

Wahrscheinlich werde ich mich erst mal selbst an der Zubereitung von Labskaus versuchen und die ominöse Büchse verweilt noch etwas länger im Überlagerungszustand.

Update

Es hat nichts mehr mit dem Thema des Beitrags zu tun, aber weil in den Kommentaren die Cheshire Cat (im deutschen Sprachraum als Grinsekatze bekannt) erwähnt wurde – die durch Lewis Carroll zu einiger Berühmtheit gelangte – hab ich mal in meinem Archiv gestöbert und tatsächlich die Katze und Frau Carroll, abgelichtet auf ein und demselben Foto, gefunden.

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Ist nur ein Schnappschuss, aber beide sind gut erkennbar.

Außerdem hab ich den Textteil etwas aufgehübscht (bin etwas aus der Übung bei WordPress, konnte anfangs den Blocksatzschalter nicht finden) und die Kommentare werden jetzt alle auf einer Seite angezeigt, damit man sich das Blättern sparen kann.

 

Quelle: Wikipedia

 

Lesetipp: Ein Paper zu den Jahreszeiten auf Westeros von Florian Freistetter

Die höchst erfolgreiche Fernsehserie “Game of Thrones” wird im nächsten Jahr mit der letzten Staffel endlich erzählen, wer den nun auf dem Eisernen Thron von Westeros sitzen darf (die Bücher auf denen die Serie basiert sind leider noch lange nicht so weit). 4.320 weitere Wörter

über Sitnikov in Westeros: How Celestial Mechanics finally explains why winter is coming in Game of Thrones — Astrodicticum Simplex

Etwas für den schnellen Hunger

Wenn man mal nicht viel Zeit zum Kochen hat und dennoch etwas richtig gutes Essen möchte, könnte dieses simple Rezept eine Hilfestellung bieten.

Man braucht für 2 Portionen nur 6 Stücke Lungenbraten vom Schwein, etwa daumendick, eine große Karotte, roten Balsamicoessig, Schlagobers, Suppenwürze, Salz, Pfeffer und Öl zum anbraten.

Die Karotte in dünne Scheibchen schneiden und mit ein wenig Wasser bissfest dünsten, derweil das Fleisch auf beiden Seiten salzen und pfeffern und ein wenig andrücken. Dann die Nudeln zustellen, die Karotten aus der Pfanne nehmen und etwas Bratöl erhitzen. Das Fleisch auf beiden Seiten darin kurz anbraten, mit Aceto ablöschen und dann langsam mit Schlagobers angießen.

Mit Suppengewürz und eventuell noch etwas Aceto abschmecken und die Karottenscheibchen dazugeben. Heiß halten bis die Nudeln fertig sind und voila – in nur ~20 Minuten hat man ein sehr schmackhaftes Essen gekocht.

Man kann beim Gemüse natürlich variieren, Kohlsprossen beispielsweise passen auch sehr gut dazu, oder Pilze wie auf dem Foto zu sehen.

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Guten Appetit.

 

Update: Hab ein zweites, besser belichtetes Foto mit der Karottenvariante gefunden.

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Fotos: Autor

 

Musiktipp: Chilling Emma

Kurz bevor ich auf die Bühne des Lebens geworfen wurde, entstand der Song „Emma“ –  auch bekannt als „Emma, Emmaline“ oder „Emmeline“. Er wurde von Errol Brown und Tony Wilson geschrieben und wurde von der britischen Soul-Band Hot Chocolate 1974 durchaus erfolgreich (Platz 3 der UK Singlecharts und Platz 8 in den Vereinigten Staaten) rausgebracht.

Die Band Earth Quake hat eine Coverversion für ein 1977 erschienenes Album aufgenommen und die Oil Tasters haben 1982 auch eine (IMHO schreckliche) Version eingespielt.

Interessant wird die Angelegenheit im Jahr 1983, als die Sisters of Mercy den Song in ihr Live-Repertoire aufnahmen und 1988 eine Studioversion als B-Seite der Single „Dominion“ veröffentlichten. Hier die schon regemasterte Version von 2017.

Dann gibts noch eine Version von Urge Overkill aus 1990.

Und während dieser Blog von der Sommerpause nahtlos in einen Dornröschenschlaf übergegangen ist (vor mittlerweile fast 4 Jahren!), ist mir ein genialer Remix von Project Kiss Kass – über dieses Remixprojekt hab ich leider keine Infos gefunden, vielleicht kann ein(e) Leser(in) weiterhelfen – untergekommen, den ich hier präsentieren und den Blog damit schön langsam wieder wachküssen möchte:

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch den Sisters of Mercy KissKass-Megamix reinziehen, viel Spass.

Quellen: Wikipedia, Youtube

Sommerpause

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Dieser Blog macht bis auf weiteres Pause und wünscht einen schönen Sommer.

Serie: Konzeptzeichnungen 20

Noch ein Frachter:

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Ein modular aufgebautes Frachtschiff, recht simpel.

 

 

 

Serie: Konzeptzeichnungen 19

Eine Planetenbasis:

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Im Star Raiders Universum wurden auch schon ein paar Planeten besiedelt, hier mein Entwurf für eine Koloniebasis.

 

 

 

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